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Start des städtebaulichen Wettbewerbs für Kieler Stadtquartier des 21. Jahrhunderts

In Holtenau Ost soll Kiels neue Visitenkarte entstehen

Es ist ein Sahnestück der Stadtentwicklung: direkt an der Förde, mit Blick auf die Ostsee, 78 Hektar groß, mit 26 Hektar Wald, einem beachtlichen Baumbestand und mit bemerkenswerten denkmalgeschützten Gebäuden. Schon jetzt ist das „Sanierungsgebiet Holtenau Ost“ ein beliebter Ausflugsort. Spazieren gehen, die über 100-jährige Geschichte des Ortes entdecken, Fahrrad fahren oder segeln – das ehemalige MFG-5-Areal ist seit 2014 öffentlich zugänglich, vorher wurde es militärisch genutzt.

Dieses Schmuckstück soll ein zukunftsorientiertes und vernetztes Stadtquartier mit Wohnen, Gewerbe, Dienstleistungen, Sport- und Gemeinschaftsflächen sowie vielen Freizeitangeboten werden. Die Landeshauptstadt Kiel lobt dafür nun einen städtebaulichen Planungswettbewerb aus. 15 Planungsteams sollen in den kommenden Monaten entsprechende Konzeption erarbeiten.

Der Auslobung des Planungswettbewerbes für Holtenau Ost haben der Ortsbeirat und am Donnerstag, 5. November, auch der Bauausschuss grünes Licht gegeben. Am Donnerstag, 19. November, ist die Ratsversammlung gefragt. Stimmt auch sie zu, werden in einem europaweiten Teilnahmewettbewerb Stadtplaner*innen, Landschaftsarchitekt*innen und Architekt*innen aufgefordert, Ideen zu entwickeln und Visionen umzusetzen.

15 interdisziplinär zusammenarbeitende Teams erhalten die Chance, sich zu beweisen. Im Ergebnis eines mehrmonatigen Arbeitsprozesses entsteht so das Zukunftsbild für die größte Konversionsmaßnahme Schleswig-Holsteins. Auserkoren und prämiert wird die beste Idee durch eine Jury – zusammengesetzt aus internationalen Expert*innen sowie Vertreter*innen der Verwaltung, darunter Oberbürgermeister Ulf Kämpfer und Stadträtin Doris Grondke.

„Wohnen für alle und arbeiten mit Blick auf die Ostsee, nachhaltig leben und umweltfreundlich mobil sein – all das lässt sich in diesem Stadtquartier der Zukunft vereinen“, sagt Oberbürgermeister Ulf Kämpfer: „Auch, wenn es noch lange dauern wird, bis die ersten Wohnquartiere bezogen werden können, bis Sportflächen genutzt und die drei neuen Kitas öffnen: Jetzt beginnt die Diskussion, wie dieses neue Stück Stadt aussieht. Und auf diese Diskussion freue ich mich.“

Wie kann die Identität des perspektivisch mischgenutzten Areals beschrieben werden? Wie sieht das künftige Wohnen und Arbeiten aus? Wie kann quartiersbezogen dem Ziel der Klimaneutralität entsprochen werden und wie sieht nachhaltige Mobilität aus? Das sind zentrale Fragen, für die Kiel auf die Kreativität, Qualität und Innovation der Planungsteams setzt. Die Beschreibung ihrer Aufgabenstellung umfasst gut 50 Seiten Text, so vielfältig sind die Anforderungen bei der Gestaltung eines neuen Stücks Stadt dieser Größe und Ausstrahlungskraft.

„Im Ergebnis erwarte ich Konzeptionen, die sich an den Ansprüchen von Politik und Verwaltung an eine nachhaltige Stadtentwicklung und einen qualitätsvollen Städtebau messen“, sagt Stadträtin Doris Grondke: „Holtenau Ost soll sich vor allem durch Innovation in der Architektur und dem öffentlichen Raum, durch seine Unverwechselbarkeit und eine hohe Lebensqualität auszeichnen“.

Finanziert wird der europaweit ausgeschriebene Wettbewerb durch das Land Schleswig-Holstein mit Mitteln der Städtebauförderung.
 
Mit dem Wettbewerbsergebnis liegt 2021 dann die Grundlage für den weiteren Prozess im Osten Holtenaus vor. Damit die Ideen der Sieger*innen in einigen Jahren Wirklichkeit werden können, muss die Landeshauptstadt Kiel des ehemaligen MFG-5-Areals zunächst aber kaufen. Hier sind die Verhandlungen bereits weit fortgeschritten. Noch in diesem Jahr soll der Kaufvertrag unterzeichnet werden.

Titelbild: Landeshauptstadt Kiel

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